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Die
Einfach-Relaiskarte:
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- Das Volk will Relaiskarten! Woher ich das
weiß? Ich habe ein gutes Statistikprogramm für meine Homepage. Das
zeigt die Suchworte der Suchmaschinen an und da taucht immer
"Relaiskarte" auf. Gleichzeitig verschwinden die Karten für den
Parallelport nach und nach vom Markt (siehe hardsteu.htm). Dabei ist eine
Relaiskarte durch die galvanische Trennung von Last- und Steuerkreis
besonders universell einsetzbar.
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- Was macht der Elektronik-Blindgänger also
(ich rede von mir)? Er geht zu jemandem, der sich auskennt! Aus einer
Zeichnung auf einem alten Briefumschlag ist dann die abgebildete
Einfach-Relaiskarte entstanden.
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- Ansteuerung über einen beliebigen Ausgang der
parallelen oder der seriellen Schnittstelle
- Betrieb an externer Stromversorgung mit 5 - 6 Volt
- Schaltleistung des Relais: 16 Ampere (1x UM)
- Aufbau mit einfachen Mitteln auf einer
Lochrasterplatine
Haftung
/ Gefahrenhinweis :
Wie gehabt: Alles, was nach diesen Veröffentlichungen
nachgebaut wird, geschieht auf eigene Gefahr!
Das Relais kann zwar Netzspannung (230 V) schalten,
die Platine ist dafür aber nicht gedacht, sondern nur für
Niederspannungen (unter 50V). Netzspannung bedeutet
LEBENSGEFAHR! Als Alternative können wir z.B. die hier beschriebene
Switchbox verwenden.
Schaltungsbeschreibung:
Die Steuerspannung aus der Schnittstelle
wird über einen 100 KOhm Widerstand (R2) auf die Basis des
Darlington-Transistors T1 (BC 517) geleitet. Liegt eine Spannung an,
schaltet der Transistor durch und die Relaisspule wird mit der
(externen) Spannung versorgt; das Relais zieht an.
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- Der Schaltzustand wird durch eine
parallel zur Relaisspule liegende LED (mit dem zugehörigem Widerstand
R1 von 150 Ohm) angezeigt.
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- Die Induktionsspannungen der Relaisspule
leitet die obligatorische Schutzdiode D1 ab.
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- D2 sorgt dafür, dass negative Spannungen
aus der seriellen Schnittstelle (oder durch eine Verpolung) über R2
nach Masse abgeleitet werden.
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Perfektionisten ergänzen noch einen
Pulldown-Widerstand von 1 MOhm zwischen Basis des Transistors und
Masse. |
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Bauteileliste
mit Conrad- und Reichelt Bestellnummern:
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- www.Conrad.de
(Versandkostenpauschale 4,95 Euro,
Mindestbestellwert 25 Euro)
- www.Reichelt.de
(Versandkosten 3,60 Euro, Mindestbestellwert 10,-
Euro)
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Bauteil
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Beschreibung
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Best-Nr
Conrad
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Preis
in €
Conrad
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Artikelnummer
Reichelt
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Preis
in €
Reichelt
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Relais
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Leistungsrelais,
6 V
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50 39 16
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2,30
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FIN 40.61.9 6V
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1,60
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D1
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Universaldiode 1
N 4148
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16 22 80
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-,05
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1N 4148
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-,02
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D2
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Universaldiode 1
N 4148
|
16 22 80
|
-,05
|
1N 4148
|
-,02
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T1
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Darlington-Transistor
BC 517
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15 46 95
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-,26
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BC 517
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-,08
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LED
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LED 3 mm grün
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18 47 13
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-,07
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LED 3MM GR
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-,05
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R1
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Widerstand 1/4 W
5% 150 Ohm
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40 31 56
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-,10
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1/4W 150
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-,10
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R2
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Widerstand 1/4 W
5% 100 KOhm
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40 34 90
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-,10
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1/4W 100K
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-,10
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R3 *
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Widerstand 1/4 W
5% 1 MOhm
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40 36 10
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-,10
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1/4W
1,0M
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-,10
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Anschlussklemme
2-pol
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72 99 49
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-,43
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AKL
057-02
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-,14
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Schraubklemme
3-pol
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72 99 57
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-,51
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AKL 057-03
|
-,20
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Stiftleiste
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73 94 56
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-,33
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SL 2X10G 2,54
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-,13
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Rasterplatine
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52 76 29
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-,99
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H25SR075
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-,64
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Gesamtpreis
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5,29
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3,18
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- * Pulldown-Widerstand für Perfektionisten
(siehe Text)
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Aufbau:
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- Die Platine besteht aus einer
Streifenraster Leiterplatte im Rastermaß 2,54mm mit 13 Kupferbahnen
(ca. 33 mm) und 23 Lochreihen (ca. 60 mm). Die Leiterbahnen trennen wir
an den in der Skizze durch einem gestrichelten Doppelstrich markierten
Stellen. Ich habe dazu eine Trennscheibe für eine Mini-Bohrmaschine
verwendet.
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- Die beiden Drahtbrücken können aus dem
Verschnitt der Widerstände/Dioden gewonnen werden.
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- Die Leiterbahnen der Relaiskontakte
dicken wir mit Lötzinn auf. Schließlich kann das Relais 16 Ampere
schalten!
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- Bei den Dioden und dem
Transistor achten wir unbedingt auf die richtige Polung:
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- Bei D1 gehört die Seite mit dem schwarzen
Balken (Kathode) an + 5V (Platinenaußenseite); bei D2 an den mittleren
Kontakt des Transistors (Basis).
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- Die flache Seite des Transistors weist
zum Relais.
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- Bei der LED verbinden wir die Kathode
(kurzes Bein, abgeflachte Seite) mit Masse, das lange Bein mit dem
Widerstand R1.
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- Wer einen Pulldown-Widerstand (1 MOhm)
ergänzen möchte, lötet diesen parallel zu D2 ein.
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Prüfung:
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- Wir schließen 5 V an die 2-polige Klemmleiste an (+
außen; - innen). Dann verbinden wir + 5V mit dem Pin der Stiftleiste an
der Platineninnenseite. Jetzt muss das Relais anziehen und die LED
leuchten. Wenn wir die Verbindung öffnen, soll das Relais abfallen.
Funktioniert alles, können wir die Schnittstelle anschließen.
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- Ist irgendwas anders: Schaltungsaufbau genau
kontrollieren.
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Anschluss
der Peripherie:
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- ... an die Steckerleiste:
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- Pin an der Außenseite: An einen Massekontakt der
Schnittstelle (z.B. Parallelport Pin 25).
Pin an der Innenseite: An einen Schnittstellen-Ausgang (z.B
Parallelport Pin 2).
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- (Link: Detaillierte Pinbelegung der seriellen
Schnittstelle und der parallelen Schnittstelle )
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- ... an die 2-polige Schraubklemme:
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- Ca. 5 bis 6 Volt; Außenseite PLUSPOL;
Innenseite MINUSPOL
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Woher die 5
- 6 V nehmen?
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1.
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4-5 zelliger Akku oder 4-zellige
Trockenbatterie
Bitte bedenken: Bei unbeaufsichtigtem Betrieb kann die Kapazität
unbemerkt versiegen!
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2.
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Separates Netzteil
Beste Lösung; die Leistung richtet sich nach der Anzahl der
angeschlossenen Relais. Ein Relais zieht einen Strom von 60 - 80 mA.
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3.
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Spannungsversorgung für PC-interne Laufwerke
Die 4-poligen Stecker, die Floppys, Festplatten und CD-ROMs mit Strom
versorgen, liefern 5 V (rotes Kabel) und 12 Volt (gelbes Kabel). Masse
ist an den beiden schwarzen Kabeln.
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4.
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Gameport
Die Pins 1, 8, 9 und 15 führen +5 V
Masse ist an den Pins 4, 5 und 12.
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- ... an die 3-polige Schraubklemme
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- Hier wird das angeschlossen, was wir eigentlich
schalten wollen. Mit der Belastung von 16 A ist eine Menge möglich.
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- Im Ruhezustand ist der mittlere Kontakt mit dem an
der Platineninnenseite verbunden. Ist das Relais angezogen, besteht
eine Verbindung zwischen Mitte und Platinenaußenseite.
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Vorsicht
beim Booten:
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- Alle Relaiskarten, die direkt an den Parallelport
angeschlossenen Relaiskarten haben einen Nachteil: Beim Booten des PCs
werden die Relais "wild" angesteuert. Das Gleiche gilt für die serielle
Schnittstelle, einzig TxD bleibt meines Wissens ruhig.
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- Wichtig ist auch, dass im Ruhezustand immer ein
sicherer Zustand hergestellt wird (Defekt; Stromausfall).
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- Folgende Lösungsansätze gibt es:
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1.
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TxD der seriellen Schnittstelle zum
Ansteuern nutzen.
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2.
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Über eine zusätzliche von TxD angesteuerte
Relaiskarte die Spannungsversorgung einer weiteren Relaiskarte
steuern (sinnvoll, wenn wir viele Relais benötigen).
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3.
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Versuchen, zwei Ausgänge zu finden, die beim
Booten immer gleichzeitig angesteuert wrden und ein XOR-Gatter
vorschalten (abhängig vom PC; bitte ausprobieren; Hinweis dazu).
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4.
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Freischalten der Datenleitungen über zwei
zusätzliche Steuerleitungen nach einer Idee von Roland
Bühler. Die Schaltung mit Beschreibung können wir hier runterladen. Rückfragen
dazu bitte direkt an Roland Bühler. Seine
eMail-Adresse befindet sich im Download (kontakt.txt).
Nebenbei ist hier auch noch beschrieben, wie wir mittels
seiner Zusatzschaltung preiswerte Funksteckdosen ansteuern
können.
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Programmierung:
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- Die Programmierung ist extrem simpel. Ist die
Platine z.B. wie oben beschrieben an Pin 2 und 25 von LPT 1
angeschlossen, geht's in Q-Basic so:
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OUT 888, 1
'Relais zieht an
OUT 888, 0
'Relais fällt ab
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- Achtung: Bei einigen PCs (Laptops) ist
LPT 1 an der Basisadresse 956 (3BC hex) statt an 888 (378 hex). RELAIS1.BAS
und RELAIS2.BAS
(RELAIS2.BAS läuft auch in der DOS-Box von Win95) funktionieren ebenso,
wie das Minimal-Zeitsteuerprogramm
mit 4 Zeilen Programmcode.
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- Wie ein etwas anspruchsvolleres
Steuerprogramm aussehen kann, zeigt das Bild rechts. Michael Sandberger
hat sein Programm zum Download
freigegeben. Enthalten sind der Quelltext in Q(uick)-Basic und eine
gebrauchsfertige EXE-Datei.
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- Wer selber ein Steuerprogramm unter Windows
programmieren möchte, kann sich auf der Win32bit-Seite umsehen. Im letzten
Absatz ist ein Beispielprogramm beschrieben, das dreimal mit
verschiedenen Programmiersprachen (meist Freeware) realisiert ist.
Neben den Quelltexten gibt es sofort verwendbare EXE-Dateien.
Bernd-Ludwig Wenning hat jetzt im Download-Bereich
seiner Webseite die Relaisansteuerung für Windows - Programme als C++
Klasse verfügbar gemacht: http://www.b-l-w.de
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- Fertige
Programme:
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- Die Relaisplatine lässt sich mit solchen Programmen
steuern, die einfache LOW/HIGH Signale auf die Schnittstelle geben. Die
folgenden Programme steuern die 8 Datenausgänge des Parallelport.
Benutzt man diese, sind sie mit der Relaisplatine kompatibel.
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- Ein Freeware-Steuerprogramm für Windows NT von
Andreas Bauman; Download und Beschreibung auf seiner
Website.
- Programme für die KEMO-Relaiskarten. Die
Versionen M125 und B210 scheinen identisch zu sein. Die aktuellen
Versionen sind auch für WinNT/-XP geeignet und mit Source-Code
(!!). Der Download ist von der KEMO-Internet-Seite möglich.
- K8Control von Pollin (geeignet für Win9x und
WinNT, -XP); Download
- Selbst in Autos bauen Bastler PCs ein. Die
dazugehörige Freeware cPOS kann die Relaiskarte ansteuern, wie mir der
Entwickler versichert hat. Weitere Infos auf der cPOS-Homepage.
P.S. cPOS läuft natürlich auch auf PCs, die nicht im Auto
eingebaut sind !!!
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- Ein Programm für die serielle Schnittstelle stammt
von Elias Rapp. Bei ihm gibt es auch eine modifizierte Schaltung der
Relaiskarte. Hier der Link zu seiner Homepage.
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Erweiterungen:
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- Man kann an jeden der 12 Parallelport-Ausgänge eine
Platine anschließen. Zählt man noch je drei Ausgänge von zwei seriellen
Schnittstelle hinzu, kann ein PC theoretisch 18 Relais steuern. Für
mehrere Relais auf einer Platine bietet sich eine 8-fach Darlington
Treiberstufe "ULN 2803" an (Conrad Best-Nr 17 18 24-88). Da sind die
Induktions-Schutzdioden auch gleich integriert.
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Beispiele: - Markus Hofmann hat diese 3-fach Ausführung gebaut.
Durch gezielte Auswahl von Reichelt-Teilen beträgt der Preis der
benötigten Teile nur noch 3 Euro! Von ihm stammen auch die Daten zu den
Reichelt-Produkten in der Bauteileleiste (oben).
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- TIPP:
- Da er die Anschlussklemmen (bei Reichelt
heißen die Anreihklemmen) auch da verwenden will, wo auf dem Bild noch
Stiftleisten zu sehen sind, diese aber doppeltes Rastermaß haben, baut
er sie diagonal ein.
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| Diese
8-fach Ausführung hat Tim Erler gebaut. Er ist 15 Jahre alt (zumindest
im Oktober 2008); Respekt! Er hat keine Streifenrasterplantine
verwendet, sondern eine Lochrasterplantine mit Lötpunkten.:
Das sieht auf der Rückseite dann so aus:
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- Viel Erfolg beim Nachbau!
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